Auffangstation

Quarantäne in der Station: Warum Geduld Leben schützt

Neue Tiere treffen nicht auf die Vermittlungsgruppe. Das schützt beide Seiten vor Milben, Kokzidien und Stress.

04.09.2026 · admin

Quarantäne klingt nach Wartezeit. In Wahrheit ist sie der Teil der Arbeit, der Ausbrüche verhindert. Wer ein neues Tier sofort zur bestehenden Gruppe setzt, spart einen Tag und riskiert drei kranke Gehege.

Was wir trennen

Eigene Näpfe, eigene Schaufel, eigene Einstreu. Hände und Kleidung wechseln zwischen Quarantäne und Vermittlung. Kotproben und Beobachtungstage sind Standard, nicht Misstrauen gegenüber dem Vorbesitzer.

Was wir beobachten

Kotform, Nase, Augen, Juckreiz, Fresspausen, Aggressions- oder Angstsignale. Manche Probleme zeigen sich erst nach dem Adrenalinabbau der ersten Nächte.

Wann es weitergeht

Erst wenn der Alltag ruhig ist und nichts Infektiöses spricht, beginnt Vergesellschaftung oder Vermittlung. Wer Tempo will, ist in einer Auffangstation falsch – und das ist gut so.

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