Quarantäne klingt nach Wartezeit. In Wahrheit ist sie der Teil der Arbeit, der Ausbrüche verhindert. Wer ein neues Tier sofort zur bestehenden Gruppe setzt, spart einen Tag und riskiert drei kranke Gehege.
Was wir trennen
Eigene Näpfe, eigene Schaufel, eigene Einstreu. Hände und Kleidung wechseln zwischen Quarantäne und Vermittlung. Kotproben und Beobachtungstage sind Standard, nicht Misstrauen gegenüber dem Vorbesitzer.
Was wir beobachten
Kotform, Nase, Augen, Juckreiz, Fresspausen, Aggressions- oder Angstsignale. Manche Probleme zeigen sich erst nach dem Adrenalinabbau der ersten Nächte.
Wann es weitergeht
Erst wenn der Alltag ruhig ist und nichts Infektiöses spricht, beginnt Vergesellschaftung oder Vermittlung. Wer Tempo will, ist in einer Auffangstation falsch – und das ist gut so.
